Rosenmontag Start ins neue Rosenjahr 2026
Bilder: Anton Siegle
Der Name Rosenmontag hat zwei Haupt-Erklärungen: Entweder leitet er sich vom rheinischen Dialekt ab, wo „rosen“ für „rasen“ oder „toben“ steht („rasender Montag“), oder er bezieht sich auf den Rosensonntag (den vierten Fastensonntag), an dem der Papst eine goldene Rose weihte und der Karnevalsausschuss sich versammelte, wodurch der Name auf den folgenden Montag übertragen wurde, was sich schließlich im Namen des ersten Kölner Umzugs festsetzte
.
Theorie 1: Der „rasende Montag“
Im rheinischen Dialekt bedeutet „rosen“ „rasen“ oder „toben“.
Der Name beschreibt also den „wilden“, ausgelassenen Montag mit Tumult und Feier.
Theorie 2:
Die „Rosen-“ Tradition Der Rosensonntag war ein wichtiger Tag, an dem der Papst eine goldene Rose weihte und an verdiente Persönlichkeiten verlieh.
Um 1820 fand das „Festordnende Komitee“ in Köln seine erste Versammlung am Montag nach diesem Rosensonntag.
Dieses Komitee wurde zur „Rosenmontagsgesellschaft“, und der große Umzug wurde zum „Rosenmontagszug“.
Der Name des Vorbereitungstages übertrug sich auf den Umzugstag und etablierte sich.
Fazit
Obwohl die „rasende“ Bedeutung dem Wesen des Karnevals entspricht, gilt die Verbindung zum Rosensonntag und dem Kölner Komitee heute als die wahrscheinlichste Erklärung für den Namen, der sich seit den 1820er Jahren durchsetzte.